Die wichtigsten Daten der Vereinsgeschichte

 

Chronik der FW-Linden

1876 Gründung

1880 Ankauf von 2 Fenster/Hakenleitern, Steiger- und Mannschaftsgurte,
1 Sanitätstasche, 1Signalhorn, 1 Kommandantenhupe, 3 Feuerhaken

1899 legte der bisherige Vorstand Adalbert Dachs seine Charge nieder und es wurde der Gutsbesitzer Josef Hollmayr aus Linden an dessen Stelle gewählt.

1902 wurde die zweite neue Fahne angekauft und die Fahnenweihe, nebst dem Es waren 21 Freundevereine beteiligt, Fahnenmutter war Adelheid Heitzer Patenverein war die FFW Ruhmannsfelden.

1912 legte der seit 01.06.1884 gewählte Kommandant Sebastian Kraus aus Haidhof seine Charge nieder und es wurde ihm der Titel „Ehrenkommandant“ verliehen. An seiner Stelle wurde der bisherige Adjudant Adalbert Dachs jun. Zum Kommandanten gewählt.
N.B. Der Gründungskommandant Lehrer Josef Weiher aus Altnußberg legte am 10. April 1878 sein Amt nieder wofür der Häusler Georg Zitzelsberger aus Höfing gewählt wurde, bis an seine Stelle am 01. Juni 1884 Sebastian Kraus trat.

1914 Patenverein bei der FFW Geiersthal II.

1924 Vorstand Franz Josef Hollmayr wurde zum Ehrenvorstand ernannt.

1925 Im Jahr 1925 wurde der Ehrenvorstand und Bezirksersatzvertreter Franz Josef  Hollmayr aus Linden für verdienstvolle Arbeit im Feuerlöschwesen vom hohen

1931 Präsidium das Feuerwehrdienstzeichen nebst Urkunde verliehen. Im Jahre 1931 wurde ihm das Feuerwehrehrenkreuz des Landesfeuerwehrverbandes verliehen.

1935 Bau eines Feuerlöschteiches in Linden.

1937 Ankauf einer Motorspritze für Pferdegespann von der Fa. Paul Ludwig aus Bayreuth.

1942 Erbauung des Feuerwehrgerätehauses auf Initiative des damaligen 1. Bürgermeisters Josef Wittenzellner aus Linden.

1945 Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses. Der Bau konnte wegen des Krieges und fehlendem Material erst jetzt beendet werden. Das Grundstück konnte von Josef Hofmann zu Preis von 400 DM erworben werden.

1946 Bis zum Jahre 1937 war die Freiwillige Feuerwehr vereinsmäßig. 1937 wurden die Feuerwehren durch die nationalsozialistische Staatsführung aufgelöst und als Feuerschutzpolizei der Gemeinde unterstellt. Durch den gewaltigen Krieg von
1939-1945 wurde Deutschland niedergerungen und damit das nationalsozialistische System vernichtet. Nach Auflösung der NS-Gesetze und Bestimmungen wurde am 17.02.1946 durch eine Generalversammlung im Gasthaus Grassl in Fernsdorf die Freiwillige Feuerwehr Linden neu organisiert. Es erschienen 30 Mitglieder. Die neue Vorstandschaft wurde gewählt.

1949 Beschaffung einer Alarmsirene (aus Vereinsmitteln) zum Preis von 1000 DM. Diese wurde am Gasthaus Maurer in Linden angebracht.
Die altherkömmliche Christbaumfeier mit Verlosung wurde wieder durchgeführt.

1952 Ankauf eines Mannschafts- und Gerätetransportwagen mit Anhänger. Hierbei handelte es sich um ein ehemaliges Fahrzeug der US-Streitkräfte. Der „US-Dodge“ wurde zum Preis von 2400 DM erworben.

1956 Sämtliche 36 Feuerwehren des Landkreises Viechtach erschienen mit Fahnen zum Kreisappell in Linden.

1960 Da der Mannschaftstransporter schon ziemlich verbraucht war, wurde ein Staffelfahrzeug „Ford-Transit FK 1250“ mit einer TS 8 von der Fa. Metz in Karlsruhe angekauft. Vom Verein Feuerwehr wurde ein Zuschuß von 600 DM gewährt.
Patenverein bei der Fahnenweihe war die FFW Patersdorf.
Patenverein bei der Fahnenweihe mit 60-jährigem Gründungsfest d. FFW Ayrhof.
Wieder wurde ein großer Faschingszug abgehalten mit anschließender Tanzveranstaltung im Gasthaus Maurer in Linden.
Erstmals wurde die Leistungsprüfung abgelegt:
Gruppenführer 1. Gruppe: Josef Brandl, Fernsdorf
Gruppenführer 2. Gruppe: Erwin Kraus, Linden
Schiedsrichter : KBI Kuffner, KBM Haas
Löschgruppe    : Reinhard Vieltorf, Xaver Peter, Ludwig Heitzer,
Siegfried Achatz, Josef Fischl, Josef Zitzelsberger

1961 Beschaffung von Ausrüstung für 27 Mann. An Schlauchmaterial sind 16 B und 12 C Schläuche vorhanden. Die gesamte Ausrüstung ist komplett und neuwertig.Beschaffung von neuen Uniformen.
Da die neue Motorspritze den Zeitverhältnissen nicht mehr entsprach, und ziemlich verbraucht war, wurde die Autospritze geliefert.
Einweihung des neuen Löschfahrzeuges durch Pfarrer Nüßl aus Patersdorf. Zu diesem Weiheakt versammelten sich viele aktive und passive Mitglieder der Wehr, Gemeindebürger und Gäste.
Patenverein bei der Fahnenweihe der FFW Patersdorf.

1962 Bau der gemeindlichen Wasserleitung. Hierbei wurden die zum Feuerschutz dienenden Hydranten aufgestellt. Anstatt des Faschingszuges fand ein Stockschießen auf dem Eisweiher in Linden statt.

1963 Kauf eines Funkgerätes und eines Atemschutzgerätes.

1964 Ehrung für 60-jährige Mitgliedschaft: Ludwig Bielmeier aus Fernsdorf
Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft: Alois Hollmayr aus Linden, Ludwig Hollmayr aus Furthof, Alois Iglhaut aus Fernsdorf, Xaver Hagengruber aus Fernsdorf, Franz Reitmeier aus Linden. 1966 Einführung der Feuerschutzabgabe

1967 Das Feuerwehrhaus wurde nach den neuesten Vorschriften durch freiwillige Helfer hergerichtet.

1973 100-jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe

1974 Übergabe des neuen Tanklöschfahrzeuges. Maßgeblichen Anteil an der Beschaffung des Tanklöschfahrzeuges Magirus von der Münchner Berufsfeuerwehr hatte der damalige 2. Kommandant Reinhard Vieltorf.
Patenverein beim 100-jährigen Gründungsfest der FFW Patersdorf.

1975 Baubeginn des neuen Feuerwehrgerätehauses – das neu angeschaffte Tanklöschfahrzeug war privat untergestellt, denn aus Platzgründen konnte es nicht im alten Feuerwehrhaus untergebracht werden.
Unter den beiden rührigen Kommandanten Sebastian Kraus und Reinhard Vieltorf sowie durch die Mithilfe der Feuerwehrkameraden und der Feuerwehr Nahestehenden wurden 4000 unentgeltliche Arbeitsstunden geleistet. Es wurden ingsgesamt 34 Kubikmeter Holz gespendet. Die Baukosten beliefen sich auf 126 000 DM, wobei die Gemeinde nur 1/3 zu tragen hatte. Bürgermeister Alfons Fleischmann übergab das Feuerwehrgerätehaus am 26. Juni 1977 seiner Bestimmung.

1977 Weihe und Übergabe des neuen Feuerwehrgerätehauses durch H. Pfarrer Zitterbart aus Patersdorf.

1978 Übergabe des Heuwehrgerätes an die FFW Linden:
Durch die Aktivitäten der Feuerwehr Linden wurden für den Altlandkreis Viechtach ein Heuwehrgerät zur Verfügung gestellt.

1979 Patenschaft zwischen FFW Altnußberg und FFW Linden wurde geschlossen.

1980 Ausrüstung mit Atemschutzgeräten und Funkweckern.
Wegen der zentralen und geographischen Lage der Freiwilligen Feuerwehr Linden, aber auch die steigende Zahl der technischen Hilfeleistungen wurde eine Rettungsschere und Spreizer angeschafft.

1981 Ehrung für 25-jährige Zugehörigkeit zum aktiven Feuerwehrdienst. Ehrenkreuz mit Urkunde:
Kommandant Reinhard Vieltorf, Siegfried Achatz, Ludwig Iglhaut.

1984 Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Viechtach. Für das inzwischen 25 Jahre alte Tanklöschfahrzeug wurde ein modernes TLF 16/25 von der Fa. IVECO in Ulm angeschafft. Der Gemeinde wurde für diese Anschaffung ein Zuschuß von 32000 DM gewährt.

1985 Weihe des neuen TLF-Fahrzeuges.

1986 Gründung einer Jugendgruppe.

1989 Gründung einer Damengruppe.

1991 Patenverein in Altnußberg.
Durch die hohen Anforderungen an die Freiwillige Feuerwehr Linden war es dringend notwendig, das Feuerwehrgerätehaus zu erweitern.
Es wurden seitens der FFW Linden 2880 Stunden Eigenleistung erbracht. Ebenso wurden die Einsatzzentrale, das Florianstüberl, die Werkstatt, alle elektrischen und sanitären Arbeiten, Maschinen- und Geräteeinsatz, Bauholzschnitt, Vorplatz auskoffern und die Außenfassade durch Eigenleistung erstellt. Zudem wurden Baumittel in Höhe von 12000 DM erbracht.

1992 Einweihung des Feuerwehrgerätehauses.
Anschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges.
Ankauf eines Druckgebläses, Kanalsonde und Nasssauger.
Kreisbrandinspektor Reinhard Vieltorf wird am 16.12.1993 für hervorragende Dienste für das Feuerwehrwesen die höchste Feuerwehrauszeichnung nämlich das „Steckkreuz“ des Bayerischen Innenministerium verliehen.

1994 Die Funkalarmierung wird auf Computer umgestellt.

1995 Patenverein bei der FFW Ayrhof.
Seit der Gründung der Katastrophenzüge im Landkreis Regen Mitte der 70er Jahre durch den verstorbenen KBR Michael Höpfl gehörte auch die Feuerwehr Linden dem Katastrophenzug 2. LZW Regen an.
Zu diesem Zug gehörten auch die Feuerwehren Kaikenried und Sohl. Der Sitz dieses Zuges war Kaikenried. Zugführer bis zu seinem Tode war Kdt. Karl Treml
(FF Kaikenried) – Stellvertreter KBI Reinhard Vieltorf (FF Linden).

1995 wurden diese 4 Katastrophenzüge aufgelöst. Es erfolgte die Neukonzeption der Erweiterung des Katastrophenschutzes.
Die Feuerwehr Linden gehörte nun der Neukonzeption Brandschutz-Komponente an.

1997 Anschaffung eines Rüstwagens RW 2.  Außerdem stattete der Bund die Feuerwehr mit einem  gebrauchten LF 16 TS aus.
Umbau und Sanierung des Unterrichtsraumes.

1999 Feier des 125-jähriges Gründungsfestes mit der FF Altnussberg als Patenverein.

2000 Ersatzbeschaffung Rettungssatz. Patenverein beim 125 jährigen Gründungsfest der FF Patersdorf.

2003 Ersatzbeschaffung Mehrzweckfahrzeug aus Vereinsmitteln
Ersatzbeschaffung Atemschutzgeräte

2004 Einbau FoamMaster in das TLF 16/25

2009 In dem Jahr startete erstmals die Alamierung mittels SMS.

2010 Einführung der Integrierten Leitstelle in Straubing (ILS). Anschaffung eines neuen Nasssaugers und einer Schmutzwasserpumpe. Gründung des Fahrzeugausschusses für die geplante Beschaffung eines HLF 20. Es wurde eine Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Feuerwehr in Zelezna Ruda vereinbart.

2012  Die Feuerwehr erhält im Juni das HLF 20 (Mercedes-Rosenbauer), als Ersatz für das nach Rumänien verkaufte TLF 16/24 und den ausgesonderten RW2.  Es wurden diverse Umbauten am LF16-TS und dem Mehrzweckanhänger vorgenommen.

2015 Patenverein beim 125 jährigen Gründungsfest der FF Altnussberg.

2016 Ersatzbeschaffung eines neuen Mehrzweckfahrzeugs (MZF, Nissan).